VfB Alemannia Pfalzdorf 1926 e.V.

Fußball - Leichtathletik - Bogensport - Turnen - Badminton

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Zur Koordination der Flüchtlingsarbeit hat sich in Goch schon vor längerer Zeit ein „Runder Tisch“ gebildet. Dieser koordiniert die verschiedenen Aufgaben und unterstützt die neuen Mitmenschen durch Aktivitäten wie z. B.:

  • ein Begegnungscafé,
  • einen Frauentreff,
  • ein Sprachcafé der AWO mit Sprachpaten,
  • ein Projekt KuK - Komm und Koch, oder
  • ein Möbelprojekt zur Versorgung mit passendem Inventar (...)

Die Gruppe „Sports for Everyone“ koordiniert in diesem Zusammenhang Sportprojekte für Flüchtlinge in Goch. Über diese Gruppe ist dann der Kontakt zur Alemannia Pfalzdorf entstanden, um gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Leute aus ihren Häusern rauskommen und Fußball spielen!

Alemannia Pfalzdorf hat sehr schnell damit begonnen, Flüchtlingen die Chance auf ein qualifiziertes Training zu bieten. Zunächst hat sich der Verein auf jugendliche Spieler und Spielerinnen konzentriert und diese in den laufenden Spielbetrieb aufgenommen. Frau Beckmann von der Stadt Goch kennt unseren Verein und fragt im Bedarfsfall nach, ob Kinder bei uns spielen können. Durch unseren Jugendvorstand wird der fußballbegeisterte Mensch dann mit seinem neuen Team in Kontakt gebracht.

Vor einem Jahr ist das Problem erkannt worden, dass auch sehr viele junge Erwachsene in ihren Unterkünften sitzen, ohne sich sportlich zu betätigen. Daraufhin wurde gemeinsam mit „Sports for Eyeryone“ beschlossen, eine eigene „Flüchtlingsmannschaft“ zu gründen. Den betroffenen Leuten wurde eine unentgeltliche wöchentliche Trainingszeit auf unserem Trainingsgelände eingeräumt. Herr Klaus-Peter Barth hat dieses Training geleitet. Durch den Kontakt mit einem Sporthotel in Goch wurde zudem eine Möglichkeit für den Winter gefunden. Hier dazu passenden Bilder bzw. Artikel in unserer Lokalpresse.

 

 

Seit diesem Sommer gibt es in Goch-Hülm ein Haus mit 29 alleinstehenden jungen Männern, die überwiegend aus Afrika stammen. Um sowohl den alten Teilnehmern (Afghanistan und Syrien) als auch dieser neuen Truppe eine Fußballmöglichkeit zu bieten, hat uns die Stadt Goch jetzt den Kunstrasenplatz zur Verfügung gestellt. So können beide Gruppe weiterhin kicken. Als feste Zeit wurde freitags von 15:00h - 17.00h vereinbart, entweder in Goch auf Kunstrasen und auf Naturrasen in Hülm (siehe Bild).

Herr Barth übernimmt in diesem Zusammenhang folgende Aufgaben:

  • Umbau des Zafiras zur Abholung / Rückfahrt der Flüchtlinge (leider haben in Hülm erst 7 Personen ein Fahhrad)
  • Organisation von Ausflugsfahrten (bisher 2 x Fortuna Düsseldorf , 1 x DEG)
  • Einsammlung von privaten Spenden, hauptsächlich in Form von Fußballschuhen und Fußballsachen
  • Ankauf von Fußballschuhen und alten Trikots über ebay
  • Zwischenlagerung im hauseigenen Keller
  • Verteilung von Fußballschuhen und Fußballsachen
  • Anmeldung zu Kleinfeldturnieren (bisher 2)
  • Organisation von Freundschaftsspielen (bisher 5)
  • Teilnahme am WDFV-Kongress „Duisbuger Tische“ am 28. /29. April 2017
  • Und andere administrative Aufgaben

Die Spieler in der Flüchtlingstruppe sollen in nächster Zeit noch mehr in das Vereinsleben integriert werden. Hierzu steht Her Barth in engem Kontakt zu den verschieden Trainern. Es ist in der Vergangenheit schon sehr erfolgreich gelungen, junge Menschen in bestehende Teams zu integrieren. So wie Mustafa, der mittlerweile in der Dritte für die Tore verantwortlich ist, oder wie Mohammad und Mohsen, die bei den Altherren aufgenommen wurden. Ob aktuell Selim und „Chicago“ den Sprung in die ERSTE schaffen, wird sich in den nächsten Tagen zeigen....
Hauptsache bleibt – es passiert etwas und wir haben gemeinsam Spaß!

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